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St. Gallen Symposium: an exclusive WEF

Einmal im Jahr an zwei Tagen im Mai treffen sich die Eliten von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft auf dem St. Galler Rosenberg um über die Geschehnisse dieser Welt zu diskutieren. Ausserordentlich ist nicht nur die hohe Zahl der renommierten Teilnehmer, sind es doch 650, sondern die Tatsache, dass dieses Ereignis vollumfänglich von Studenten der HSG organisiert wird, die bereit sind, ihr Studium für ein Jahr zu unterbrechen, und all ihr Engagement dem Symposium zu widmen. Dies nicht nur mit der Motivation, diesen Unterbruch im CV erwähnen zu dürfen, sondern auch wegen dem Interesse, welches sie für Wirtschaft und Weltpolitik hegen und natürlich auch das Gemeinschaftsgefühl, das mit der Zufriedenheit einhergeht, solch eine Organisation auf die Beine gestellt zu haben.

Audium Maximum während des St. Gallen Symposium.

Im Audium Maximum finden sich die Gäste zu spannenden Diskussionen.

Bereits im September findet sich das Organisationskomitee zusammen, das praktisch jedes Jahr aus neuen Mitgliedern besteht, um die erste Phase der Organisation, die sogenannte Marktphase, in Angriff zu nehmen. Hier werden die bisherigen Förderer und Sponsoren besucht und auch neue gewonnen. Neukontaktierte erhalten von den ISC-Mitgliedern einen von Hand geschriebenen Brief, den es auch zu Geburtstagen und zu Weihnachten gibt.
Sich von anderen Veranstaltungen abheben lautet die Devise, wie es das Organisationskomitee namens International Students’ Committee (ISC) gerne und stolz erwähnt. Ein Stolz, der auch verdient ist, findet das „studentische WEF“ 2014 doch schon zum vierundvierzigsten Mal statt.

Mit dem Monat Oktober beginnt die Rekrutierung der rund 300 Helferinnen und Helfern, die sich während des Symposiums dafür einsetzen, dass alles reibungslos abläuft. Gewöhnlich werden mehr Bewerbungen eingereicht als notwendig sind, aber wer sich einmal erfolglos beworben hat, darf auf eine Aufnahme bei der zweiten Bewerbung hoffen. Gute Voraussetzungen sind bereits absolvierte Praktika, Engagement bei Vereinen und jegliche andere Arbeitserfahrung.

Zu Beginn des zweiten Semesters startet die zweite Phase, die eigentliche Organisationsphase. Nachdem die hochkarätigen Gäste zugesagt haben, unter Ihnen herausragende Persönlichkeiten wie Christine Lagarde, Josef Ackermann oder Kofi Anan, ist es Zeit sicherzustellen, dass sich an jenen Tagen im Mai der HSG-Campus in eine pittoreske Festung der Weltpolitik verwandelt. Die Bewerbungsfrist der Helfenden ist verstrichen, jetzt geht es darum, dass bald über tausend Personen den Rosenberg in Beschlag nehmen können.

An den grossen Tagen gibt es für die Organisatoren und Mitarbeitenden beinahe keine Zeit durchzuatmen. Der Blick ist fokussiert auf das, was zählt: Ein Symposium, das die Reputation der Universität glänzen lässt, wie es keine andere Veranstaltung vermag. Aufgrund dieses Renommees wurde auch die St. Galler Stiftung für Internationale Studien zur Unterstützung und Begleitung des ISC gegründet, damit das St. Gallen Symposium selbst zu wirtschaftlich schwierigen Zeiten stattfinden kann.

Logo St. Gallen Symposium

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Ramon

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